Blondie Chaplin

 

 

Terence William Chapiln wurde am 7. Juli 1951 in Durban, Südafrika, geboren. Nach eigener Aussage erhielt er seinen Spitznamen „Blondie“ als Kind in Südafrika: Er spielte gemeinsam mit seinem Cousin - der auf den Namen Blondie hörte - Fußball wobei seine Mitspieler bald der ähnliche Spielstil auffiel und Chaplin somit "Blondie" gerufen wurde.

 

Er gründete in Südafrika mit Freunden die Band „The Flame“ welche bald vor dem südafrikanischen Apartheidsregieme flohen und sich in London ansiedelten. Sie gingen auf Tournee durch England. Bei einem Konzert in London im Jahr 1970 wurden sie zufällig von Beach Boy Carl Wilson gehört, welcher sich vom Talent der Band sehr angetan zeigte.

 

Wilson nahm die Gruppe für die Beach Boys Plattenfirma „Brother Records“ unter Vertrag und produzierte mit der Band ein Album.  Die Gruppe ging bald darauf allerdings getrennte Wege.

 

Im Jahr 1971 hatte Bruce Johnston die Beach Boys verlassen. Dennis Wilson hatte sich zudem eine Handverletzung zugezogen und konnte deshalb nicht mehr Schlagzeug spielen. Deshalb machten die Beach Boys „Blondie“ Chaplin und seinem Bandkollegen Ricky Fataar das Angebot, als feste Mitglieder in die Band einzusteigen. Beide nahmen das Angebot an. Die Beach Boys, welche in ihrer Anfangszeit eher die weiße Mittelschicht mit ihrer Musik angesprochen hatten, sorgten damit für die Integration zweier Musiker, welche vor der Diskriminierung in Südafrika geflohen waren.

 

Chaplin spielte mit den Beach Boys die Studioalbem „Carl & The Passions – So Tough“ sowie „Holland“ ein, wobei er einige Lead-Vocals sang und bei drei Liedern als Co-Autor gelistet wird. Ein weiteres Lied – We got Love – das für das Album „Holland“ geplant war, wurde schließlich doch nicht veröffentlicht. Chaplin spielt auch auf dem „In Concert“ Album.

 

1973 verließ Chaplin die Band, nachdem es während eines Konzertes zu einer Auseinandersetzung mit Beach Boys Manager Steven Love gekommen war.

 

Chaplin arbeitete daraufhin als Studiomusiker und ging mit anderen Formationen auf Tournee. In seiner langen Karriere waren dies u.a die Byrds, „The Band“ und seit Ende der 1990er Jahre auch die Rolling Stones, für die er auch als Studiomusiker arbeitete.

 

Chaplin veröffentlichte zudem drei Soloalben.