Ricky Fataar

 

 

Richard Fataar wurde am 5. September 1952 in Durban, Südafrika geboren. Im Alter von 11 Jahren gründete er mit seinen Brüdern und Freunden seine erste Band unter den Namen „The Flame“. Die Gruppe spielte Konzerte in ganz Südafrika und veröffentlichte in weiterer Folge eine Single.

 

1968 siedelte die Gruppe nach London, England, wo sie immer wieder Konzerte spielten. 1970 wurden sie schließlich von Carl Wilson entdeckt der sie für Brother Records unter Vertrag nahm. Die Band veröffentlichte ein von Wilson produziertes Album, brauch aber bald darauf auseinander.

 

1971 erhielten Fataar und Chaplin das Angebot als vollwertige Mitglieder bei den Beach Boys einzusteigen. Fataar spielte auf den Alben „Carl & The Passions“ sowie „Holland“ für die er drei Titel als Co-Autor beisteuerte. Als Dennis Wilson 1972 begann an seinem Solo-Album zu arbeiten war auch Fataar immer wieder zu gegen um ihn zu unterstützen. Fataar ist auch auf dem Beach Boys Live Album „In Concert“ zu geben, wo auch das von Fataar, Chaplin und Mike Love geschriebene Stück „We got Love“ enthalten ist.

 

Fataar verließ die Band im Jahr 1974 da er lieber wieder im Studio arbeiten wollte und er nicht mehr ständig auf Tournee sein wollte.

 

Fataar arbeitete fortan als Studiomusiker, wobei auch die Beach Boys sowie Dennis Wilson auf seine Dienste zurückgriffen.

 

1978 spielte Fataar im Film „The Rutles“ – eine Parodie auf The Beatles – wo er den Bandgitarristen Stig O´Hara spielt. Es war eine Rolle ohne Text, wobei er im Film auch öfter als „der Stille“ bezeichnet wird.

 

Im selben Jahr wanderte er nach Australien aus, wo er schließlich als Studiomusiker und Produzent für Gruppen wie Tim Finn, The Crowded house uvm.

 

 

Fataar hat zwei Töchter.