Diskographie der Beach Boys

 

 

Die Beach Boys veröffentlichten in der Zeit von 1962 bis 1996 insgesamt 28 Studio-Alben sowie drei Live-Alben aus den Jahren 1964, 1969 und 1972. Beach Boys Concert blieb das einzige reguläre Album, das die Billboard Charts anführte.

Die Band veröffentlichte von 1961 bis 1996 insgesamt 75 Singles, von denen 58 in die amerikanischen Billboard-Charts kamen. Ihr erster Eintrag in die Charts war der Titel Surfin, der im November 1961 Platz 75 erreichte, ihre letzte Hitparadenplatzierung gelang ihnen mit Fun, Fun, Fun am 1. Februar 1996 mit Platz 24 in England. In den USA kamen insgesamt vier Singles auf Rang 1, weltweit waren es neun.

1966 begann ihre Plattenfirma Capitol Records, Best-Of-Sammlungen der Beach Boys zu veröffentlichen. Drei dieser Zusammenstellungen erreichten den ersten Rang in den Charts. Ihr letzter Charteintrag datiert auf das Jahr 2007, als das Best-of-Album The Warmth of the Sun Platz 40 erreichte. Zudem haben die Beach Boys über die Jahre hinweg ein Dutzend Alben aufgenommen, die nicht veröffentlicht wurden. Einige Lieder aus diesen Alben erschienen über die Jahre auf diversen Beach-Boys-Samplern.

 

 

Verfügbarkeit der Alben

 

Viele lange Jahre war Capitol Records kein sehr guter Hüter der Beach Boys Musik. Sie brachten zwar regelmäßig - und das sehr erfolgreich - Kompilationen heraus, die Originalalben waren allerdings lange Zeit nicht mehr erhältlich. Erst in den 1990er Jahren begann Capitol in Zusammenarbeit mit Brother Records, die CDs langsam auf CDs zu veröffentlichten und machten sie somit einer neuen Generation zugänglich. Die CD´s wurden als "Twofer", also zwei Alben auf einer CD, veröffentlicht und in den meisten Fällen mit einer Reihe an Bonusmaterial versehen. Alle Alben, von Surfin Safari bis "The Beach Boys 1985", sind somit erhältlich.

 

"Still Cruisin", "Summer In Paradise" und "Stars & Stripes Vol 1." sind derzeit nicht mehr verfügbar und "out of print". Ob diese Alben noch einmal nachproduziert werden ist derzeit fraglich.